Die letzten Baumaßnahmen an der renaturierten Emscher-Mündungsaue durch die Emschergenossenschaft stehen vor dem Abschluss. Schon im Sommer sollen die neu entstandenen Mittelinseln fertig sein und die Baustraßen zurückgebaut werden. Die Stadt Dinslaken begrüßt die bevorstehenden Abschlussarbeiten des Projektes, dass nicht nur für den Hochwasserschutz und die Flora und Fauna, sondern auch für die nachhaltige Entwicklung und Naherholung in der Region essenziell ist.
„Über viele Jahre hat die Emschergenossenschaft viel Herzblut in die einzigartige Renaturierung der Emscher gesteckt. Seitdem hat sich das Gewässer von einem offenen Abwasserkanal zurück in eine ökologische Flusslandschaft verwandelt. Dadurch hat sie auch neue natürliche Orte der Naherholung für unsere Region geschaffen“, so Bürgermeisterin Michaela Eislöffel. „Auch im Hinblick auf die Internationale Gartenausstellung 2027 ist dieses Bauprojekt ein echter Meilenstein – entlang der Emscher kann sich Dinslaken von einer seiner schönsten Seiten zeigen. Viele internationale Besucher*innen und auch Fachleute werden sich für das Projekt interessieren. Wir freuen uns darauf, alle Gäste hier in Dinslaken willkommen zu heißen.“
Die Emscher-Mündung plant die Emschergenossenschaft, sofern das Wetter mitspielt, im Sommer 2025 fertig zu stellen. Aktuell gibt es noch Arbeiten östlich der Hagenstraße, an den Querriegeln zur Sicherung der Emscher-Sohle und der Konstruktion zur Stützung der Spundwände und Verstärkung der Sohle durch Steine.
Die Transformation des Ruhrgebiets, für das die renaturierte, lebendige Emscher steht, soll auch auf der Internationalen Gartenschau 2027 an der Mündung in den Rhein deutlich sichtbar werden. Neben einer Inszenierung eines alten Absturzbauwerks durch die Emschergenossenschaft, soll das Mündungsdelta mit vielen Loops einen Einblick in die Themen Bergbau und den nachhaltigen Umgang mit seinen Auswirkungen, wie Bergbausenkungen und -halden, geben. Ein Lernort voller Biodiversität, soll Touristen und Menschen, in und um Dinslaken, zukünftig eine ganz besondere Aufenthaltsqualität bieten.
Pressemitteilung vom 18.02.2025